Der richtige Umgang mit Ferienhausbewertungen

Der Deutsche Ferienhausverband gibt Tipps rund um das Thema Bewertungen

Berlin, 13.09.2017. Mit dem Urlaubsstart beginnt die wichtigste und damit auch sensibelste Zeit des Jahres. Die Ferien sollen schließlich perfekt sein und große Erwartungen erfüllen. Bewertungen entpuppen sich bei der Suche nach dem passenden Domizil als wichtige Entscheidungshilfe. Verbraucher schätzen die persönlichen Urteile anderer Gäste, die außerdem Rankings und Buchungserfolge bestimmen und Indikator für die Gästezufriedenheit sind. Vermieter von Ferienimmobilien sollten die Zeit nach den Sommerferien nutzen, um aktiv Gästebewertungen einzusammeln. Der Deutsche Ferienhausverband erklärt, was beim Umgang mit Bewertungen zu beachten ist.

Eine gelebte Feedback-Kultur ist Treibstoff für den Ferienhaustourismus

Ferienhäuser sind Einzelobjekte, individuell in Bauart und Ausstattung. Die Lage nicht so offensichtlich wie bei großen Hotels. Was angeboten wird, lässt sich ausschließlich aus den persönlichen Beschreibungen der Vermieter entnehmen. Da der Markt kleinteilig ist, nehmen Urteile ehemaliger Kunden einen wichtigen Stellenwert ein. „Wir leben in einer Feedback-Kultur und für den Ferienhaustourismus ist diese enorm wichtig“, sagt Tobias Wann, Vorsitzender des Deutschen Ferienhausverbands. Die Kundenzufriedenheit im Segment ist hoch. Damit lässt sich hervorragend werben.“ Urlaubsgäste berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, weisen Interessierte auf besondere Begebenheiten vor Ort hin. Das können auch Geheimtipps für das beste Restaurant oder Ausflugsziele in der Umgebung sein. Wenn sich der Gast wohlfühlt und sich das in einer positiven Bewertung niederschlägt, ist das die beste Empfehlung, die Vermieter haben können. Diese sollten sich in jedem Fall für die positive Rückmeldung bedanken.

Kritische Anmerkungen als Chance betrachten

Dass der Umgang mit Kritik dagegen nicht immer ganz einfach ist, weiß auch der DFV. Vermieter haben eine enge Verbindung zu ihrer eigenen Ferienimmobilie. Sie stecken Geld und Herzblut in die Vermietung. Das Ferienhaus ist an persönlichen Urlaubserinnerungen geknüpft. Kritik und negative Bewertungen sind daher erst einmal schmerzhaft, aber bieten zugleich auch eine Chance. „Eine negative Bewertung bedeutet nicht, dass eine Ferienimmobilie fortan nicht mehr gebucht wird. Sie kann auch eine Chance sein, um seinen Service zu verbessern. Vermieter sollten daher gelassen blieben“, ergänzt Wann. Der DFV empfiehlt, eine negative Bewertung nicht unkommentiert zu lassen. Besser: zügig und freundlich antworten, Verständnis zeigen und Bedauern darüber ausdrücken, dass der Service nicht den Erwartungen entsprochen hat. Auch ein persönliches Gespräch mit dem Gast kann viel bewirken. Zudem sollte der Vermieter die getroffenen Aussagen für sich reflektieren. Vielleicht ist die Matratze wirklich schon in die Jahre gekommen? Oder das Ferienhaus wird nicht so gründlich gereinigt, wie es sein sollte? Besonders empfindlich reagieren Urlauber auf unzureichende Hygiene und notwendige Reparaturen. „Es sind oft Kleinigkeiten, wie fehlende Gegenstände in der Küche oder Pfannen mit wackligen Stielen, die Verdruss schaffen. Viele dieser kleinen Mängel können leicht behoben werden. Der Vermieter sollte in seinem Kommentar zum Ausdruck bringen, dass er sich kümmert“, ergänzt Wann. In keinem Fall sollte er beleidigt reagieren. Das wirkt auf zukünftige Urlaubsgäste abschreckend. Kritische Anmerkungen können Vermieter auch zum Anlass nehmen, den Angebotstext zu überarbeiten. „Liegt die Ferienimmobilie weit entfernt von den Tourismuszentren, lässt sich nichts daran ändern. Eine treffende Lagebeschreibung kann allerdings dazu führen, dass man die richtige Zielgruppe anspricht. Jene Leute, die genau diese Abgeschiedenheit und Ruhe suchen.“

Fair Play von Seiten der Urlauber

Für Urlauber, die mit ihrem Aufenthalt nicht zufrieden waren, sollten negative Bewertungen allerdings immer erst der zweite Schritt sein. „Noch während des Aufenthalts sollten Gäste das Gespräch mit dem Vermieter suchen und ihn auf die Mängel aufmerksam machen“, sagt Göran Holst, ebenfalls Vorstand des DFV. Kritik sollte sachlich und wertschätzend formuliert sein und durchaus auch positive Seiten beinhalten. Für unzufriedene Gäste gilt, sich trotz Verärgerung um Neutralität zu bemühen und erst einmal eine Nacht drüber zu schlafen, bevor sie eine Bewertung verfassen. „Wer seinen Unmut ungefiltert kundtut, kann in einer rechtlichen Grauzone landen. Diffamierungen, beleidigende Inhalte und die Veröffentlichung unwahrer Tatsachen sind tabu und rechtlich unzulässig“, ergänzt Holst. Urlaubsgäste sollten dagegen genau beschreiben, womit sie nicht zufrieden waren. „Im besten Fall können nachfolgende Interessenten anhand von Bewertungen entscheiden, ob die Ferienwohnung zu ihnen passt oder ob sie sich an den Details stören“, sagt Holst. Wenn zum Beispiel das Treppengitter oder der Kaminschutz fehlen, eignet sich die Ferienwohnung nicht unbedingt für Familien mit kleinen Kindern. Für andere Urlaubsgäste ist sie vielleicht das perfekte Domizil. Pauschale Aussagen wie „die Unterkunft ging so“ sind dagegen weniger hilfreich. Auf sie sollte gänzlich verzichtet werden.

⇒ Infografik: 8 Dinge, die in eine Ferienhausbewertung gehören

Über den Deutschen Ferienhausverband e. V.

Der Deutsche Ferienhausverband mit Sitz in Berlin wurde im Dezember 2013 gegründet und ist mit 17 Mitgliedern Deutschlands größter Branchenverband im Ferienhaussegment. Ziel des Verbands ist es, die Interessen der Ferienimmobilienbranche gegenüber Wirtschaft und Politik zu vertreten und Urlaubern durch die Entwicklung einheitlicher Qualitätsstandards Hilfestellung bei der Online-Buchung von Feriendomizilen an die Hand zu geben. Weitere Informationen unter www.deutscher-ferienhausverband.de

Pressekontakt:
Pamela Premm | Premm PR, Tel. 01 78 – 4 07 76 95
Michelle Schwefel, Tel. 01 51 – 68 13 90 93
E-Mail: presse@deutscher-ferienhausverband.de

Augen auf bei Last-Minute-Schnäppchen in Kleinanzeigen

Deutscher Ferienhausverband rät Urlaubern, Schnäppchen-Angebote in Kleinanzeigenrubriken aufmerksam zu prüfen

Berlin, 18. Juli 2017. Es klingt verlockend: Rund 1.000 Euro für einen zweiwöchigen Ferienhausaufenthalt an der Ostsee für vier Personen im Sommer. Der Vermieter gibt sich freundlich, die Abwicklung ist unkompliziert. Eine Buchungsbestätigung lässt den Urlaubsgast im Glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Der Vermieter wünscht einen schönen Urlaub. Doch kaum ist die Anzahlung vom Konto abgegangen, platzt der Deal. Der Vermieter ist nicht mehr erreichbar. Das Ferienhaus gibt es nicht. Wer über Kleinanzeigen bucht, sollte derzeit sehr wachsam sein, sagt der Deutsche Ferienhausverband.

„Im Sommer haben Betrügereien auf Basis von Kleinanzeigen Hochkonjunktur“, sagt Tobias Wann, Vorsitzender des Deutschen Ferienhausverbands. „Über Kleinanzeigen können Abzocker ihre Angebote ungeprüft veröffentlichen oder flexibel auf Gesuche reagieren und so relativ verdeckt ihre Betrugsmasche durchziehen. Da die Kleinanzeigenanbieter nicht auf die Vermittlung von Reiseleistungen spezialisiert sind, haben die Betrüger vergleichsweise leichtes Spiel. Diese werden immer professioneller bei der Zusammenstellung des Angebots und der Buchungsunterlagen. „Für Laien wird es immer schwieriger, betrügerische Angebote zu erkennen. Es kann quasi jeden treffen. Gerade wer kurzfristig in eine stark frequentierte Region reisen möchte, sollte bei extrem günstigen Angeboten wachsam sein“, ergänzt Wann.

Doch wie können sich Urlauber schützen? Bei unglaubwürdig attraktiven Angeboten sollten sie hellhörig werden, auch wenn die Freude über das vermeintliche Schnäppchen erst einmal überwiegt. Urlauber sollten einen kühlen Kopf bewahren, bevor sie einen Buchungswunsch äußern. Und am besten die Preise vergleichen. „Fakt ist: Die deutschen Küsten sind Mitte Juli nahezu ausgebucht. Aufgrund der starken Nachfrage, liegen die Mietpreise eher im oberen Segment“, ergänzt Wann. Wer parallel bei verschiedenen Anbietern recherchiert, kann sich schnell vergegenwärtigen, in welchem Preissegment sich vergleichbare Ferienhäuser für einen bestimmten Zeitraum bewegen und somit besser abwägen, ob das Angebot echt sein kann.

Die Interessenten sollten zudem gezielt nachfragen, ob es im Internet zusätzlich ein bestehendes Exposé zum Ferienhaus gibt, das zum Beispiel bei einem Ferienhaus-Spezialisten oder einen Tourismusverband eingebunden ist. Dort können sich die Gäste ein umfassendes Bild von der Ferienimmobilie und den Vermietern machen. Einige Portale zeigen beispielsweise an, wie lange der Eigentümer schon vermietet. Bewertungen ehemaliger Gäste oder objektive Qualitätskriterien, wie eine Sterneklassifizierung, geben einen Hinweis auf die Wertigkeit des Angebots. Wer sich schützen will, sollte also besser gleich auf einen etablierten Anbieter zurückgreifen, der bereits lange am Markt agiert. Gibt es dort kein passendes Angebot, können Urlauber davon ausgehen, dass die Region weitestgehend ausgebucht ist.

Und wenn der Vermieter mit einem Siegel oder einer Klassifizierung wirbt, um Seriosität vorzutäuschen? Bei den entsprechenden Verbänden können sich Urlauber im Vorfeld über die Echtheit der Zertifikate informieren und gezielt nachfragen, ob ein konkretes Angebot glaubwürdig ist.

Über den Deutschen Ferienhausverband e. V.
Der Deutsche Ferienhausverband mit Sitz in Berlin wurde im Dezember 2013 gegründet und ist mit 17 Mitgliedern Deutschlands größter Branchenverband im Ferienhaussegment. Ziel des Verbands ist es, die Interessen der Ferienimmobilienbranche gegenüber Wirtschaft und Politik zu vertreten und Urlaubern durch die Entwicklung einheitlicher Qualitätsstandards Hilfestellung bei der Online-Buchung von Feriendomizilen an die Hand zu geben. Weitere Informationen unter www.deutscher-ferienhausverband.de

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Ratgeber: So schützen Ferienhausurlauber ihr Geld

Der Deutsche Ferienhausverband gibt Tipps zu Anzahlung, Kaution und Storno

Berlin, 14. Februar 2017. Ferienhäuser erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Eine breite Unterkunftsauswahl, flexible Anreisetage und eine unkomplizierte Buchungsabwicklung sind maßgeblich für die steigende Nachfrage. In punkto Zahlungsmodalitäten haben sich einige Regeln etabliert. Der Deutsche Ferienhausverband erklärt, worauf Urlauber achten sollten.

1. Nur einen Teilbetrag anzahlen

Haben Urlaubsgäste das passende Ferienhaus gefunden, schließen sie mit dem Eigentümer einen Mietvertrag ab, der wesentliche Leistungen und Konditionen festhält. Die Höhe der Anzahlung sollte sich auf 20 bis 30 Prozent vom Mietpreis belaufen. Die erste Zahlung wird üblicherweise sofort fällig. Die Restzahlung erfolgt etwa vier bis sechs Wochen vor Urlaubsbeginn. Von Angeboten mit unglaubwürdigen Rabatten bei Sofortzahlung sollten Urlaubsgäste absehen. „Winken große Rabatte bei sofortiger Zahlung oder wird ein unverhältnismäßig hoher Anzahlungsbetrag gefordert, können das Indizien dafür sein, dass ein Vermieter unseriös oder mit betrügerischen Absichten agiert“, sagt Tobias Wann, Vorsitzender des Deutschen Ferienhausverbands. Urlaubsgäste sollten darauf achten, dass die Preisangaben transparent und nachvollziehbar sind. „Auch wenn Vermieter dazu verpflichtet sind, Endpreise anzugeben, die alle anfallenden Nebenkosten enthalten, ist es sinnvoll, den Gesamtbetrag auf versteckte Kosten zu prüfen“, ergänzt Wann.

2. Sichere Zahlungswege wählen

Auf dem privaten Mietmarkt ist ein umsichtiger Umgang mit Zahlungen essenziell. Urlauber zahlen am besten per Scheck, Paypal, Überweisung oder Kreditkarte. Dagegen sind Bargeld-Transfers über Western Union oder MoneyGram nicht zu empfehlen: Diese Zahlungen können nicht nachverfolgt werden. Vorsicht ist geboten, wenn Zahlungen auf verschiedene ausländische Konten gehen sollen. „Hat ein Vermieter einen Wohnsitz in Belgien, ein Chalet in der Schweiz und ein Bankkonto in Portugal sollten Interessenten genau hinsehen, ob es bei der Vermietung mit rechten Dingen zugeht“, empfiehlt Wann.

3. Inventarliste sorgfältig ausfüllen

Um sich gegen Schäden abzusichern, fordern einige Ferienhausvermieter Kautionszahlungen. Die Höhe der Kaution hängt von der Objektgröße und der Ausstattung ab und ist noch vor Vertragsabschluss klar zu kommunizieren. Urlaubsgäste sollten vor Ort auf eine Inventarliste bestehen. Diese erfasst zu Beginn des Urlaubs, welche Alltagsgegenstände in der Ferienwohnung vollständig vorhanden und unversehrt sind. Je präziser die Bestandsaufnahme desto besser, um sich gegen spätere Forderungen abzusichern. „Kann ein Urlaubsgast nicht nachweisen, dass der Mangel bereits vor dem Aufenthalt bestanden hat, kann er kaum darauf hoffen, dass ihm die gesamte Kaution zurückerstattet wird“, bestätigt Göran Holst, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied des DFV.

4. Stornogebühren beachten

Die Reise ist gebucht, aber der Gast kann sie nicht antreten. In diesem Fall sollte der Urlaubsgast seinen Rücktrittswunsch schriftlich kundtun. Die Höhe der Stornogebühren wird üblicherweise im Vorfeld mit dem Vermieter geregelt oder ist in den Vermittler-AGB festgelegt. Eine Staffelung ist auch auf dem Ferienhausmarkt üblich und bewegt sich je nach Vorlauf zwischen zehn und 90 Prozent der Gesamtmiete. Bei hohen Mietsummen empfiehlt sich eine Reiserücktrittsversicherung. Einige Versicherer haben Pakete für die Ferienhausbranche geschnürt, die auch Stornierungen absichern. „Bei Privatbuchung empfehlen wir immer direkt beim Vermieter nachzufragen, falls im Mietvertrag keine Stornogebühren angegeben sind“, sagt Holst. Ist keine Regelung getroffen, greift das Mietrecht für Ferienwohnungen. In diesem Fall ist die volle Miete zu bezahlen, abzüglich jener Kosten, die der Vermieter durch den Leerstand einspart. Zu den abzugsfähigen Aufwendungen gehören Kosten für Endreinigung, Wasser oder Strom. Die anfallenden Stornokosten betragen demnach zwischen 90 bis 95 Prozent vom Mietpreis. Allerdings ist der Vermieter auch verpflichtet, sich um einen neuen Mieter zu bemühen. Wird die Ferienwohnung erneut für den Zeitraum vermietet, entfallen die Stornokosten für den Urlaubsgast.

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Allianz Worldwide Partners wird Fördermitglied des Deutschen Ferienhausverbands

Berlin, 29.11.2016. Der Deutsche Ferienhausverband e. V. baut den Kreis seiner Fördermitglieder weiter aus. Der größte Branchenverband für den Ferienhaustourismus konnte nun die Allianz Worldwide Partners als neues Fördermitglied gewinnen. Im Ferienhaussegment arbeitet die AWP international mit führenden Reiseveranstaltern, Ferienhausvermittlern und Anbietern der Sharing Economy zusammen und entwickelt gemeinsam mit ihren B2B-Partnern passende Reiseschutz-Produkte.

„Der Deutsche Ferienhausverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen von Ferienhauseigentümern gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten. Wir freuen uns, mit Allianz Worldwide Partners einen starken Unterstützer an Bord zu haben, der unserer Stimme mit seinem branchenübergreifenden Know-how noch mehr Kraft verleiht“, sagt Tobias Wann, Vorsitzender des DFV. „Wir sind mit dem Ferienhaussegment eng verbunden und arbeiten mit einigen Partnern seit vielen Jahren zusammen“, bekräftigt Olaf Nink, Hauptbevollmächtigter der AWP P&C S.A. „Durch die rasante Entwicklung der Branche vor dem Hintergrund regulatorischer Vorgaben ist der Bedarf an Vernetzung und Austausch stark gestiegen. Mit unserer Mitgliedschaft möchten wir die Interessen und die politische Arbeit des Verbands aktiv unterstützen.“

An der Spitze der politischen Agenda steht die Klarstellung der Baunutzungsverordnung, die voraussichtlich im Mai 2017 zum Abschluss kommen wird. Deren Ziel ist es, die Rechtsunsicherheit für Ferienwohnungen in Wohngebieten zu beseitigen. Nach der Novelle würden Ferienwohnungen als kleine, nicht störende Beherbergungs- und Gewerbebetriebe eingestuft und wären damit auch in Wohngebieten ausnahmsweise zulässig. Auf internationaler Ebene fördert der DFV mit Branchen-Expertise und politischem Engagement die Aktivitäten des Dachverbands der europäischen Ferienhaus- und Ferienwohnungsvermieter EHHA. Überregulierungen und Vermietungsverbote in Städten stehen dabei im Blickpunkt der Verbandsarbeit.

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Über Allianz Global Assistance & Allianz Worldwide Partners
Allianz Global Assistance ist die Reiseversicherungs- und Assistance-Marke der AWP P&C S.A. mit Firmenhauptsitz in Frankreich, Saint Ouen. AWP steht für Allianz Worldwide Partners und ist auf Versicherungsschutz und Hilfeleistungen in zahlreichen Geschäftsfeldern spezialisiert. Als B2B2C-Marktführer im Bereich Assistance und Versicherungslösungen ist das Unternehmen weltweiter Spezialist für folgende Bereiche: Assistance, Gesundheit & Leben, KFZ und Reiseversicherungen. Diese Angebote, die eine Kombination aus Versicherung, Services und Technologie darstellen, stehen Geschäftspartnern sowie deren Kunden über direkte und digitale Kanäle unter den drei folgenden international bekannten Marken zur Verfügung: Allianz Global Assistance, Allianz Worldwide Care und Allianz Global Automotive. Mehr als 16.000 Mitarbeiter in über 75 Ländern, die 70 Sprachen sprechen, wickeln jährlich 40 Millionen Fälle* auf allen Kontinenten ab. (*im Jahr 2015, ohne Global Automotive) AWP P&C S.A., Niederlassung für Deutschland und AWP Service Deutschland GmbH – jeweils mit Sitz in Aschheim bei München – sind zwei der deutschen Unternehmen der Gruppe und bieten Leistungen im Bereich Spezialversicherungen für Reise, Freizeit und Auslandsaufenthalte sowie Assistance-Leistungen an.

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Tipps für ein winterfestes Ferienhaus

Der Deutsche Ferienhausverband empfiehlt Schutzmaßnahmen für das Urlaubsdomizil

Berlin, 10.11.2016. Die letzten Feriengäste sind abgereist. In einigen Urlaubsgebieten herrscht nun Nebensaison. Wenn die Zahl der Gäste im Winter abebbt, ist es sinnvoll, das Ferienhaus winterfest zu machen und es vor Frost, Schimmel und Einbrechern zu schützen. Wer sein Objekt in den Wintermonaten nicht selbst nutzt oder nur sporadisch vermieten möchte, sollte einige Tipps beherzigen. Der Deutsche Ferienhausverband hat sie zusammengestellt.

Das Ferienhaus von innen schützen
Wenn das Ferienobjekt für einen längeren Zeitraum nicht bewohnt wird, sollten Besitzer Vorkehrungen treffen, um Schäden zu vermeiden. Wasserrohre sind bei Eis und Schnee besonders anfällig. Der Deutsche Ferienhausverband empfiehlt daher, den Haupthahn des Wasseranschlusses zu schließen und das Restwasser aus den Leitungen und Wasserhähnen abzulassen. Frostschutz in den Siphons von Waschbecken und Toiletten verhindert das Zufrieren. Um beim Brandschutz auf Nummer sicher zu gehen, sollten Eigentümer Haushaltsgeräte vom Strom nehmen und gegebenenfalls Gas abstellen. Schimmel und Fleckenbildung an Kühlschränken lassen sich vermeiden, wenn diese gründlich gereinigt und vom Netz genommen werden. Nicht vergessen: die Kühlschranktür offen lassen. Bettwäsche und andere Stoffe sollten gewaschen und samt Duftsäckchen in luftdichten Behältern verwahrt werden. Die Schubladen und Schränke öffnen und pflanzliches Ungeziefermittel wie Lavendel oder Zedernholz einsetzen. Für eine konstante Luftfeuchtigkeit sorgen spezielle Entfeuchtungsgeräte in den Räumen. Sie beugen Schimmel vor, wenn nicht regelmäßig gelüftet werden kann. Noch ein Tipp: Das Ferienhaus nicht ganz auskühlen lassen. Empfehlenswert ist eine Absenkung der Raumtemperatur auf zehn bis zwölf Grad.

Instandhaltungsmaßnahmen für den Außenbereich
Herbstlaub kann zu Verstopfungen in den Dachrinnen führen. Im schlimmsten Fall kann Tauwasser nicht mehr abfließen und dringt durch das Dach oder Kellerfenster ins Haus ein. Eine Dachrinnenreinigung im Spätherbst ist empfehlenswert. Generell ist es sinnvoll, das Dach auf eventuelle Schäden zu überprüfen und diese noch vor dem Wintereinbruch beheben zu lassen. Risse in den Häuserwänden sollten versiegelt werden, sodass keine Feuchtigkeit ins Haus dringen kann. Damit Urlaubsgäste im nächsten Sommer wieder viel Freude daran haben, sollten Gartenmöbel und Fahrräder in einem winterfesten Gartenhäuschen oder der Garage verstaut werden. An den Winterdienst denken: Auch für Ferienhäuser gilt, dass Gehwege wochentags bis 7:00 Uhr von Schnee und Glätte befreit werden müssen.

Das Ferienhaus vor Einbrechern sichern
Ferienhäuser werden immer häufiger mit hochwertigen Gegenständen ausgestattet, was vermehrt Einbrecher anzieht. Um das Eigentum zu schützen, sollten Ferienhausbesitzer in Sicherheitsmaßnahmen investieren. Beratung rund um den Schutz vor Einbrüchen finden sie bei den örtlichen Polizeiwachen. Nachgerüstete Schlösser oder Schwenkriegel an Terrassentüren und Fenstern erschweren den Zutritt zum Ferienhaus und stellen eine kostengünstige Alternative zum Komplettaustausch dar. Einbruchsichere Rollläden mit elektrischer Zeitsteuerung blockieren den unerwünschten Zutritt und täuschen mutmaßlichen Tätern Anwesenheit von Gästen und Vermietern vor. Eingangstüren können zusätzlich durch einen Querriegel abgesichert werden. Um die Einbruchs- und Verletzungsgefahr in der dunklen Jahreszeit zu vermindern, sollten Ferienhausbesitzer auf batterie- oder solarbetriebene Bewegungsmelder zurückgreifen, die schlecht beleuchtete Ecken aufhellen. Eine ergänzende Alarmanlage schreckt Eindringlinge zusätzlich ab. Wertvolle Elektronik sollte am besten gleich an einen von außen nicht einsehbaren oder zusätzlich abschließbaren Ort verstaut werden, um keine Begierden zu wecken.

Hausmeister-Services sorgen für Sicherheit
Wer in der Nebensaison nur gelegentlich vermieten möchte und selbst nicht am Urlaubsort wohnt, sollte einen Hausmeister-Service in Erwägung ziehen. „Einige Dienstleister haben sich auf die Pflege und Instandhaltung von Ferienimmobilien spezialisiert“, sagt Tobias Wann vom Deutschen Ferienhausverband. „Sie kontrollieren regelmäßig das Ferienhaus auf Feuchtigkeit, Sturmschäden und Insektenbefall und übernehmen das Durchlüften der Räume und den Winterdienst.“ Wer sich selbst um die Ferienimmobilie kümmert, sollte eine Checkliste anlegen, um die wichtigsten Maßnahmen für ein winterfestes Ferienhaus jedes Jahr parat zu haben.

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Zeichen stehen auf Rekordjahr: Run auf Ferienhäuser an Nord- und Ostsee

Deutscher Ferienhausverband gibt Tipps für die kurzfristige Buchung

Berlin, 21. April 2016. Deutschlands Küsten werden in diesem Jahr einen neuen Ansturm erleben. Für die ersten Augustwochen, wenn insgesamt zehn Bundesländer gleichzeitig Sommerferien haben, sind viele der familienfreundlichen Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit mindestens zwei Schlafzimmern bereits ausgebucht. Die Erinnerung an einen warmen Sommer im letzten Jahr und die unsichere Weltlage tragen dazu bei, dass die deutschen Küsten beliebter sind denn je. Für alle Familien, die noch eine Sommerbleibe suchen, stellt der Deutsche Ferienhausverband einige Buchungstipps zur Verfügung.

„Rund 4.000 Ferienunterkünfte für mindestens vier Personen sind nach unseren Schätzungen im August noch frei“, sagt Tobias Wann, Vorsitzender des Verbands. 33,2 Prozent aller Ferienhausurlauber planen laut aktueller Ferienhaus-Urlaubsanalyse von FeWo-direkt einen Aufenthalt in Deutschland (2015: 29,8 Prozent). Das ist ein Plus von 3,4 Prozentpunkten im Vergleich zu den Vorjahresplänen.* Grund zur Sorge, nicht mehr das passende Objekt zu finden, besteht aber nicht. „Eine Situation wie auf Mallorca wird es an deutschen Küsten nicht geben. Das Bettenangebot an privaten und gewerblichen Vermietungen ist groß und vielfältig. Allerdings sollte man als Familie auch nicht auf gut Glück losfahren“, ergänzt Wann. „Einige Urlaubsorte haben nur noch ganz wenige Plätze frei.“ Wer daher bis jetzt noch nicht gebucht hat, sollte sich nicht auf einen bestimmten Urlaubsort fixieren. „Urlauber, die am Timmendorfer Strand kein geeignetes Objekt finden, können auf Fehmarn durchaus Erfolg haben“, weiß auch Carsten Gersdorf, Vorstandsmitglied des DFV und Deutschland-Experte. „Auch auf den deutschen Lieblingsinseln Rügen und Usedom lässt sich noch ein vielfältiges, komfortables Angebot zu einem moderaten Preis-Leistungsverhältnis ausfindig machen.“ Eine strandnahe Ferienwohnung mit etwa 70 Quadratmetern und zwei Schlafzimmern gibt es bei Belegung mit vier Personen beispielsweise ab 268 Euro pro Objekt/Woche.

„Die erstklassigen Meerblick-Lagen in vorderster Strandreihe sind nicht selten schon im Januar ausgebucht“, so Gersdorf weiter. „Doch gerade ein ruhiges Anwesen unweit der lebhaften Strandabschnitte kann erholungssuchenden Familien mit kleinen Kindern viele Vorteile bieten.“ Diese sind etwas abseits der Promenaden gut aufgehoben. Ein großes Grundstück mit eigenem Grillplatz, einem Schwimmteich und der Pferdekoppel direkt hinter dem Haus ist für viele Familien die erholsamere Alternative. Auf die gemeinsame Zeit kommt es schließlich an und da entschädigen der Spielplatz direkt vor der Terrasse und die gemütliche Familiensauna für die paar Minuten mit Auto oder Fahrrad bis zum nächsten Strand. Nicht zu vergessen: Die Wege an Nord- und Ostsee sind kurz. Faszinierende Landschaften und Naturstrände, die mancher Urlauber vorher gar nicht im Blick hatte, laden zu Entdeckungstouren mit unvergesslichen Erlebnissen ein.

Wer nicht auf Deutschland festgelegt ist, findet weiter nördlich ebenfalls noch eine große Auswahl an komfortablen Objekten. Alle, die geräumige Domizile bevorzugen, können bei den dänischen Nachbarn inmitten weiter Dünenlandschaften einen ungestörten XXL-Urlaub verbringen. Ausgestattet mit Whirlpool, Billard-Zimmer oder eigenem Indoor-Schwimmbad bieten Dänemarks Ferienhäuser viel Platz für den aktiven Mehrfamilienurlaub im Großformat. Strandnahe Unterkünfte für acht bis zehn Personen gibt es schon ab 1.000 Euro pro Objekt/Woche.
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*Quelle: 11. Deutsche Ferienhaus-Urlaubsanalyse 2016 von FeWo-direkt

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